Tarifvertrag ig metall baden württemberg bosch

“Wir sind froh, dass wir nach rund 13 Stunden heute einen Kompromiss erzielen konnten, den wir als erträglich bezeichnen können, aber dazu gehören auch schmerzhafte Elemente”, sagte der Vorstandsvorsitzende der ElringKlinger AG und Chefverhandler von Südwestmetall, Stefan Wolf, bei einem Pressegespräch in Stuttgart. Am Dienstag kündigte Audi an, bis 2025 9.500 seiner 61.000 Arbeitsplätze in Deutschland abzubauen und nur 2.000 Experten für E-Mobilität und andere zukunftsorientierte Bereiche einzustellen. Das Unternehmen einigte sich nach monatelangen Verhandlungen mit dem Betriebsrat auf die Kürzungen. Das IGM-Magazin metallzeitung besteht seit 1949. Im Jahr 2005 hatte es eine Auflage von über 2 Millionen. Es gibt 12 Ausgaben pro Jahr. Stefan Wolf, Verhandlungsführer von Südwestmetall, sagte, die Auszeichnung sei eine “Belastung, die für viele Unternehmen schwer zu tragen sein wird”. Aber er sagte, die lange Laufzeit des Deals würde es den Unternehmen ermöglichen, besser vorauszuplanen. Der Deal würde für die Arbeitgeber mit weniger als 4 Prozent pro Jahr funktionieren, sagte er. Neue Arbeitsumgebungen erfordern neue Lösungen: Statt die neue Einheit Connected Mobility Solutions als eigenständiges Startup auszulagern, hat Bosch mit der IG Metall einen innovativen Tarifvertrag ausgehandelt. Wie so oft in Deutschlands stark ritualisiertem System der Lohnverhandlungen waren die Details des Deals hochkomplex. Am Ende des Tages, sagte Südwestmetall-Verhandlungsführer Wolf, würden die Kosten für die Arbeitgeber unter 4 Prozent pro Jahr liegen. Der Verhandlungsführer von Südwestmetall, Stefan Wolf, sagte, die Höhe der Auszeichnung sei für die Arbeitgeber schwer zu akzeptieren gewesen.

Dennoch begrüßte er die lange Laufzeit des Deals, die es den Unternehmen ermöglichen würde, vorauszuplanen. Ähnlich äußerte sich der Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Industrieverband Südwestmetall. Peer-Michael Dick sagte der Tagesschau vor dem Aktionstag: “Die Mitarbeiter müssen mit machen, sie müssen bereit sein für Veränderungen, sie müssen sich weiterbilden. Aber auch Arbeitsplätze werden verloren gehen, deshalb müssen wir als Arbeitgeber, aber auch die IG Metall ehrlich sein. Unqualifizierte Menschen, schlecht qualifizierte Menschen und einfache Arbeitsplätze werden im Transformationsprozess verloren gehen.” Die neue Vereinbarung der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg, die als Pilotvereinbarung für andere Tarifrunden in Deutschland gelten soll, ist ein positives politisches Signal für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Es zeigt, dass wir die Krisenzeit beenden und dass die Arbeitnehmer für ihre Rechte für einen fairen Anteil an der Erholung eintreten.